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Peeling fürs Gesicht: AHA, BHA & PHA verständlich erklärt

Raue, fahle Stellen oder ein uneben wirkender Teint? Ein Peeling (Exfoliation) löst abgestorbene Hautschüppchen sanft ab und gibt der Haut ein glatteres, frischeres Gefühl. In der koreanischen Hautpflege wird dabei besonders mild vorgegangen. Hier erfährst du, welche Methode zu dir passt, wie oft Peelen sinnvoll ist und welche Fehler du vermeiden solltest.

Mechanisch oder chemisch?

Mechanische Peelings arbeiten mit feinen Partikeln, die abgestorbene Schüppchen abrubbeln. Sie wirken sofort, können bei zu kräftigem Druck aber auch reizen.

Chemische Peelings lösen die Verbindungen zwischen den Hautschüppchen mit milden Säuren. Das geschieht meist gleichmäßiger und schonender – ein Grund, warum sie in der K-Beauty so beliebt sind. Welche Säure für dich passt, hängt vor allem von deinem Hauttyp ab.

AHA, BHA & PHA – kurz erklärt

  • AHA (z. B. Glykol- oder Milchsäure): wasserlöslich, arbeitet an der Hautoberfläche. Gern bei trockener, unebener Haut für einen gleichmäßigeren Teint.
  • BHA (z. B. Salicylsäure): öllöslich, mag fettige und zu Unreinheiten neigende Haut, weil es auch in die Poren reicht.
  • PHA (z. B. Gluconolacton): die größeren Moleküle dringen langsamer ein und gelten als besonders mild – oft eine gute Wahl bei empfindlicher Haut.

Wie oft ist Peeling sinnvoll?

Weniger ist mehr: Ein- bis zweimal pro Woche reicht für die meisten völlig. Beginne langsam, besonders bei empfindlicher Haut, und steigere nur, wenn deine Haut entspannt bleibt. Peeling verfeinert das Hautbild – es ist Pflege, kein Heilmittel.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

  • Zu oft peelen: Tägliches Exfolieren kann die Hautbarriere strapazieren. Spannt oder rötet die Haut, leg eine Pause ein.
  • Mehrere Säuren gleichzeitig: Kombiniere nicht zu viele aktive Produkte auf einmal – das überfordert die Haut.
  • Sonnenschutz vergessen: der häufigste Fehler überhaupt (siehe unten).
  • Auf gereizter Haut peelen: Bei akuten Rötungen oder kleinen Wunden lieber warten.

Wichtig danach: Sonnenschutz

Nach dem Peelen ist die Haut empfindlicher gegenüber Sonne. Sonnenschutz am Tag ist deshalb Pflicht – nur so bleibt das frische Hautgefühl erhalten. Mehr dazu in unserem Sonnenschutz-Ratgeber.

Ein Peeling passt am besten in deine Abendroutine, nach der Doppelreinigung. Wo es sonst in den Ablauf gehört, zeigt dir unser Routine-Guide. Danach tut deiner Haut eine beruhigende Hydrogel-Maske besonders gut – ein schöner Abschluss für ein gepflegtes Hautgefühl mit Gangnam Miin.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich mein Gesicht peelen?

Für die meisten Hauttypen reichen ein- bis zweimal pro Woche. Empfindliche Haut startet am besten mit einmal pro Woche und beobachtet, wie sie reagiert.

AHA oder BHA – was ist besser für mich?

AHA wird oft bei trockener, unebener Haut bevorzugt, BHA bei fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut. PHA ist die besonders milde Variante für empfindliche Haut.

Kann ich nach einem chemischen Peeling auf Sonnenschutz verzichten?

Nein. Nach dem Peelen ist die Haut lichtempfindlicher, deshalb ist Sonnenschutz am Tag besonders wichtig.

Sollte ich morgens oder abends peelen?

Abends ist ideal, weil die Haut über Nacht zur Ruhe kommt und du tagsüber zuverlässig Sonnenschutz aufträgst.